Rushing Women’s Syndrom – wenn deine To-Do Liste endlos scheint

Letztes Wochenende habe ich ein sehr inspirierendes Buch beendet: Rushing Women’s Syndrome von Dr. Libby Weaver.
Es hat mich auf mehreren Ebenen zum Nachdenken gebracht.

Noch nie zuvor hatten Frauen so viele Aufgaben, Rollen und Erwartungen zu erfüllen.
Das Leben läuft auf Hochgeschwindigkeit, doch unser Körper funktioniert nicht im Dauermodus, sondern im Rhythmus. Und genau dieser Rhythmus hat wieder mehr Raum verdient.

Wenn wir ehrlich sind, hat der weibliche Rhythmus in unserer modernen Gesellschaft oft wenig Platz.
Arbeitsstrukturen, Lebensweisen, Produktivität und Leistungsdruck sind stark linear ausgerichtet, also nach männlichem Standard.
Das bedeutet: wenig Raum für Pausen, fürs Fühlen und für das bewusste Erleben unseres Lebens.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir diesen Raum selbst für uns einfordern.
Zuerst dürfen wir anerkennen, wenn wir ständig von einer Sache zur nächsten hetzen. Wenn wir das Gefühl haben, zu viel Verantwortung zu tragen. Wenn wir uns selbst Tag für Tag sagen: „Ich muss funktionieren.

Diese Erkenntnis ist der erste Schritt, um Veränderung zuzulassen.

Denn Gefühle wie 

Ich muss immer funktionieren“,

Ich muss mein Leben kontrollieren“, 

Ich kann mich nur auf mich selbst verlassen“ 

halten unseren Körper in einem Überlebensmodus und das kann Regelschmerzen, PMS oder chronische Erschöpfung begünstigen.

Falls du meinen letzten Newsletter gesehen hast, weißt du ja: Stress beeinflusst unsere Hormone massiv. Deshalb ist es so wichtig, Wege zu finden, den Stress zu reduzieren und wieder in den eigenen Rhythmus zu kommen.

Ich möchte dir für die kommende Woche mitgeben:

Es ist okay, auch mal langsamer zu machen.
Es ist okay zu sagen: „Heute kann ich leider nicht.“
Und vor allem ist es okay, nicht perfekt zu sein und nicht alles perfekt zu machen. 

Oft merken wir gar nicht, wie viele dieser Anforderungen wir uns selbst auferlegen.
Erlauben wir uns endlich, diese Erwartungen loszulassen!

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